8 Tai Ji – Techniken

Taijiquan basiert auf aus 8  Taiji – Techniken mit den Armen und 5 Schritten. Angriff und Verteidigung wechseln festgelegten Routinen rhythmisch.

Die Routine sichert und stabilisiert Bewegungsabläufe, aber Sie legt uns auch fest. Nach einiger Zeit lernt man dann aus diesen festen Mustern auszubrechen. Letztlich ist der freie Fluss der Energie das Ideal.

Die 8 Taiji – Techniken:

8 Taiji – Techniken lassen sich dreidimensional einsetzen und der zielgerichtete Fluss der Energie lässt sich blitzschnell umdrehen und in eine andere Richtung einsetzen. Aus dem Verständnis der Gewichtung des Gegners und der Fähigkeit zu schnellen Wechseln ergeben sich Möglichkeiten zur Täuschung und zum Ausnutzen der reflexartiger Reaktionen.

Peng – breitet sich aus wie eine Welle. Der runde Arm wehrt geradlinige Schläge ab.

Lu – ist die Mutter aller Tai Chi Bewegungen. Es nimmt die Energie des Gegners auf, leitet sie ab oder lässt sie ins Leere laufen.

Ji – vereint die Kräfte beider Arme in einem Kontaktpunkt, z.B. zum Fortschleudern.

An – kontrolliert den Gegner mit absenkender Energie, sobald ein Kontakt besteht.

Cai – zieht den Gegner nach unten wie bei der Taiji-Technik „Nadel auf dem Meeresgrund“.

Lie – ist spaltende Energie, bei der die Arme in entgegengesetzte Richtungen wirken.

Zhou – ist der Einsatz des Ellenbogens

Kao – bezeichnet Schulterstöße

Die Distanz und das Timing bestimmen den Einsatz dieser Techniken ebenso, wie die Richtung der gegnerischen Attacken. Tai Chi Chuan als Kampfkunst sucht den Kontakt und benutzt die Angriffslinie des Gegners, um sie für den eigenen Vorteil zu nutzen! Die 3 Schätze, die 5 Schritte und die 8 Taiji-Techniken zeigen auch wie sehr alte Vorstellungen über die Symbolik der Zahlen in die Didaktik der Lehrschulen innerer Kampfkünste  eingeflossen sind.

8 Taiji - Techniken füllen einen Kreis