Ohne Trainingsinhalte

kommt man nicht weit …,

schon gar nicht zu freien und spontanen Bewegungen!

Tai Chi Trainingsinhalte haben einen theoretischen Hintergrund. Sie gründen sich einerseits auf die Anatomie und medizinische Grundlagen, andererseits auf Philosophische Aussagen zu den Trainingserfahrungen. Sie lernen etwas über Yin-Yang Aspekte, Spiraldynamik, Zentrumsbewegung und vieles mehr. Tai Chi sollte „entspannt“ geübt werden, d.h. sie lernen, Muskelspannungen zu lösen, um auf Nervensignale zu hören. Der Geist sollte allerdings nicht zu stark auf Ideen fixiert werden, um eine offene Geisteshaltung zu wahren.

Wenn erklärt wird, die Tai Chi Form sollte „leer“ sein, bedeutet es, dass ein Zuschauer die Intention zum Angriff nicht sehen kann. Dennoch ist sie im Geist des Übenden vorhanden, denn er kämpft mit seinem Schatten, solange er allein eine Form läuft.

Alle Tai Chi Bewegungen sind „rund und kreisförmig“. Sogar das Boxen erfolgt nie in einer starren Linie. Die Kreisbögen erlauben unendliche Varianten und verhindern, dass die Energie in einem Winkel stagniert.

Eine gute Tai Chi – Form wirkt frei und fließend wie ein tiefer Strom vor seinem Delta. Sie werden weder schläfrig, schwach, unkonzentriert oder zerstreut sein. Jede „Form“ verschmilzt viele Trainingsinhalte in fliessende Bewegungen.

Es gibt Gruppen- oder Einzeltraining mit verschiedenen kurzen und langen Formen, Partnerübungen und verschiedene Waffen sowie Übungsgeräte.